Funktionen
Monitoring-Funktionen im Detail
Was Qisutu Monitoring erfasst, wie Prüfungen eingerichtet werden und wie Sie Störungen nachvollziehen: alle Funktionsbereiche mit ihren konkreten Messwerten und Möglichkeiten.
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Gerätesuche, Gruppen und Vorlagen
Geräte erfassen und ihre Überwachung gemeinsam einrichten.
- Netzwerksuche: IPv4-Netze und Adressbereiche manuell oder wiederkehrend durchsuchen; gefundene Geräte gezielt übernehmen.
- Organisation: Geräte in Gruppen einteilen, nach Namen und Adressen suchen und nach Zustand filtern.
- Vorlagen: Dienste, Ressourcen und zusätzliche Prüfungen wiederverwenden; Änderungen für ausgewählte Geräte vorab ansehen und gemeinsam anwenden.
- Einrichtung: Gewünschte Prüfungen und Zugänge testen, anschließend speichern; Intervalle, Antwortfristen, Fehlerschwellen und Messwertgrenzen festlegen.
Linux-Server, Prozesse und Festplattenleistung
Ressourcenverbrauch und Betriebszustand bis zur einzelnen Prüfung verfolgen.
- CPU und RAM: Prozessorauslastung sowie belegten und freien Arbeitsspeicher erfassen; Dateisysteme mit Gesamtgröße, Belegung und freiem Platz anzeigen.
- Prozesse und Dienste: Konfigurierte Prozessnamen auf laufende Instanzen prüfen und ausgewählte systemd-Dienste überwachen.
- Festplattenleistung: Lese- und Schreibraten, Lese- und Schreiboperationen pro Sekunde, Beschäftigungszeit und mittlere E/A-Dauer messen.
- Zugriff: Linux über SSH mit Passwort oder Schlüssel anbinden; geeignete Ressourcenwerte auch über SNMP erfassen. Systemdienste und Festplattenleistung benötigen Linux-SSH.
Windows und Ereignisprotokolle
Windows-Ressourcen und ausgewählte Dienste zentral über WinRM mit HTTPS überwachen.
- Ressourcen: CPU-Auslastung, Arbeitsspeicherbelegung, freien RAM und Belegung lokaler Laufwerke erfassen.
- Windows-Dienste: Gewählte Dienste auf laufenden Zustand prüfen und fehlende oder gestoppte Dienste sichtbar machen.
- Ereignisse: Fehlerereignisse aus den Windows-Protokollen „System“ und „Application“ innerhalb des gewählten Zeitfensters erfassen.
- Einrichtung: Mitgeliefertes Windows-Einrichtungsskript nutzen; benötigten WinRM-Zugriff und Leserechte auf den Zielsystemen einrichten.
Netzwerkschnittstellen und Switch-Ports
Verbindungen, Durchsatz und Fehler für die einzelnen Ports beurteilen.
- Erkennung: Netzwerkschnittstellen automatisch erfassen, Ports auswählen und festlegen, welche Verbindungen aktiv sein müssen.
- Datenverkehr: Empfangs- und Senderate in Mbit/s sowie Auslastung getrennt nach Richtung anzeigen.
- Fehler: Empfangsfehler, Sendefehler und verworfene Pakete pro Sekunde verfolgen; Warn- und kritische Grenzen festlegen.
- Portgeschwindigkeit: Automatisch gelieferte Geschwindigkeit verwenden oder manuell vorgeben; Verbindung und Portverläufe direkt prüfen.
Netzwerkqualität
Erreichbarkeit um Paketverlust und schwankende Antwortzeiten ergänzen.
- Paketverlust: Den Anteil nicht beantworteter ICMP-Testpakete in Prozent messen.
- Antwortzeiten: Mittlere, kürzeste und längste Laufzeit anzeigen.
- Schwankungen: Unterschiede zwischen aufeinanderfolgenden Antwortzeiten als Jitter auswerten.
- Bewertung: Warn- und kritische Grenzen für Verlust, Laufzeit und Schwankungen setzen; Entwicklung im Verlauf verfolgen.
Datenverkehr nach Verursacher
Mit NetFlow v5/v9 und IPFIX erkennen, welche Verbindungen Datenverkehr erzeugen.
- Empfang: Exportierte Flow-Daten von geeigneten Routern und Switches am integrierten Empfänger auswerten.
- Verursacher: Größte Quell- und Zieladressen, Protokolle sowie Verbindungen mit Quell- und Zielports darstellen.
- Messwerte: Exportiertes Datenvolumen, Pakete, mittlere Datenrate im Empfangsfenster und Zeitpunkt des letzten Datensatzes erfassen.
- Einordnung: Auswertung für das gewählte Zeitfenster; die Werte beziehen sich auf den vom Netzwerkgerät exportierten Verkehr.
Hyper-V und VMware
Virtuelle Maschinen, Hosts und Datastores in die Überwachung einbeziehen.
- Hyper-V: Virtuelle Maschinen über WinRM HTTPS erkennen und deren Betriebs- und Gesundheitszustand prüfen.
- VMware: ESXi oder vCenter über die vSphere-Schnittstelle abfragen; Verbindung, Betriebszustand, CPU und RAM der Hosts erfassen.
- Virtuelle Maschinen: Betrieb, CPU-Nutzung und aktiven Gast-RAM bei VMware anzeigen; festlegen, welche VMs dauerhaft laufen sollen.
- Datastores: Erreichbarkeit und Speicherbelegung überwachen; fehlende erwartete VMs als Störung erkennen.
MariaDB, MySQL und PostgreSQL
Datenbanken durch Anmeldung und echte Leseabfragen prüfen.
- Verbindung: Dauer von Verbindungsaufbau und Leseabfragen, offene Verbindungen, Verbindungslimit und Verbindungsauslastung messen.
- MariaDB/MySQL: Aktive Abfragen, Laufzeit, Abfragen und langsame Abfragen seit Start sowie fehlgeschlagene Anmeldungen erfassen.
- PostgreSQL: Aktive Abfragen, wartende Sperren, bestätigte und zurückgerollte Transaktionen sowie Deadlocks anzeigen.
- Speicher und Cache: Datenbankgröße und kumulative Cache-Trefferquote erfassen; verfügbare Details richten sich nach Datenbanksystem und Leserechten.
Drucker und Verbrauchsmaterial
Druckerzustand, Vorräte und konkrete Gerätemeldungen über SNMP erfassen.
- Zustände: Bereit, Drucken und Aufwärmen sowie gemeldete Fehler wie Papierstau, offene Abdeckung, Offlinezustand oder Wartungsbedarf anzeigen.
- Verbrauchsmaterial: Toner-, Tinten- und andere Füllstände sowie Sammelbehälter erfassen; Warn- und kritische Grenzen auswerten.
- Papier und Zähler: Papierfachfüllstände sowie vom Druckwerk gelieferte Seiten- oder andere Gesamtzähler anzeigen.
- Abfrage: Druckerzugriff vor dem Speichern testen; fehlende oder nicht bezifferbare Angaben als solche kennzeichnen.
Serverhardware, Sensoren und SMART
Hardwarezustände zusätzlich zu den Betriebssystemwerten überwachen.
- Redfish: Systemzustand, Temperaturen, Lüfter, Stromversorgung, Controller und Laufwerke geeigneter iLO-, iDRAC- und anderer Redfish-Systeme prüfen.
- Sensoren: Verfügbare Temperaturen, Lüfterdrehzahlen, Spannungen und Hardwarealarme über Linux-SSH oder unterstützte SNMP-Sensoren erfassen.
- Linux-RAID: Fehlende Mitglieder eines Software-RAIDs erkennen und den Zustand anzeigen.
- SMART: Gesamtzustand unterstützter Datenträger über Linux-SSH prüfen. Dafür muss smartctl auf dem überwachten Server vorhanden sein.
Synology NAS und USV
Speichergeräte und Stromversorgung mit ihren eigenen Statuswerten überwachen.
- Synology-System: Systemzustand, Temperatur, Stromversorgung und verfügbare System- und CPU-Lüfter über SNMP prüfen.
- Synology-Speicher: Laufwerkszustand, Gesundheit, Temperatur und RAID-Zustand erfassen.
- USV-Batterie: Batteriezustand, Ladestand, geschätzte Restlaufzeit und Batterietemperatur anzeigen.
- USV-Betrieb: Netz-, Batterie- oder Bypassbetrieb, Ausgangsauslastung und aktive Gerätealarme erfassen.
Webdienste, DNS, Mail und Zertifikate
Dienstfunktionen mit gezielten Protokollprüfungen kontrollieren.
- Ping und TCP: Erreichbarkeit und Antwortzeit prüfen; testen, ob ein konfigurierter TCP-Port Verbindungen annimmt.
- HTTP/HTTPS: URLs aufrufen, Antwortzeiten messen und den gelieferten HTTP-Status mit den erwarteten Statuscodes vergleichen.
- DNS: Einen bestimmten DNS-Server abfragen und die Antwort optional mit dem erwarteten Eintrag vergleichen.
- Mailprotokolle: SMTP, IMAP und POP3 einschließlich TLS/STARTTLS und optionaler Anmeldung prüfen, ohne Nachrichten zu versenden oder abzurufen.
- TLS-Zertifikate: Restlaufzeit und Zertifikatsvertrauen prüfen; Warn- und kritische Grenzen vor dem Ablauf festlegen.
Messwertverläufe und Grenzwerte
Aktuelle Zustände mit ihrer zeitlichen Entwicklung vergleichen.
- Zeiträume: Verläufe für eine, sechs oder 24 Stunden sowie sieben oder 30 Tage auswählen.
- Diagramme: Mittelwerte, Minima und Maxima ansehen; Messpunkte mit Maus oder Tastatur untersuchen und Detailverläufe öffnen.
- Transparenz: Fehlende Werte und fehlgeschlagene Prüfungen erkennen; Messwerte zusätzlich tabellarisch mit Zeitpunkt und Zustand ansehen.
- Grenzwerte: Warn- und kritische Schwellen passend zur Messung festlegen. Messwerte und Ereignisse werden regulär 30 Tage aufbewahrt.
Geräteverbindungen und Abhängigkeiten
Technische Zusammenhänge direkt bei der Überwachung dokumentieren.
- Verbindungsplan: Kabel- und WLAN-Verbindungen zwischen Geräten manuell erfassen und beschriften.
- Darstellung: Geräte grafisch anordnen, passende Symbole auswählen und die Anordnung speichern.
- Abhängigkeiten: Eine Geräteprüfung von einem vorgeschalteten Dienst abhängig machen, etwa von der Verbindung über einen Router.
- Störungszuordnung: Nachgelagerte Prüfungen bei gestörter Abhängigkeit aussetzen und den Grund am betroffenen Gerät anzeigen.
E-Mail-Meldungen und Qisutu-Anbindung
Störungen und Wiederherstellungen gezielt an die zuständige Stelle übermitteln.
- E-Mail: SMTP-Server, Verschlüsselung, Absender und Empfänger einrichten; Anmeldung bei Bedarf hinterlegen.
- Qisutu: Ereignisse an das passende Monitoring-Add-on des Ticketsystems übergeben; Verbindungsadresse und Zugangsschlüssel hinterlegen.
- Auswahl: Versand auf Gruppen oder einzelne Geräte begrenzen. Zustandswechsel und Entwarnungen melden, unveränderte Störungen nicht bei jeder Prüfung erneut versenden.
- Zustellung: Wartende Meldungen speichern und bei Verbindungsfehlern erneut versuchen; Verbindungstests ohne Testmail oder Ticketerstellung ausführen.
Teamarbeit und lokaler Betrieb
Gemeinsam im Browser arbeiten und die Daten auf dem eigenen Server halten.
- Konten: Agentenkonten anlegen, bearbeiten, deaktivieren und löschen; alle Agenten haben dieselben Rechte.
- Sprachen: Deutsch, Englisch, Tschechisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch für Brasilien und Portugal sowie Türkisch auswählen.
- Persönliche Einstellungen: Sprache und Passwort je Konto verwalten; die Sprachwahl bleibt bei erneuter Anmeldung erhalten.
- Betrieb: Auf einem eigenen Linuxserver installieren und per HTTPS im Browser bedienen. Konfiguration und Messdaten bleiben lokal; Oberflächenbibliotheken werden mitgeliefert.
Die verfügbaren Messwerte hängen vom Gerät, Betriebssystem, der Schnittstelle und den eingerichteten Leserechten ab. Nicht unterstützte oder nicht gelieferte Werte werden entsprechend gekennzeichnet.